Kloster MaulbronnSonderführung
zur Herstellung des Mönchsgewand im Mittelalter
Die
Zisterzienser, die einst in Kloster Maulbronn lebten, waren
Selbstversorger. Auch die Kleider, die sie auf dem Leib trugen,
entstanden im Kloster. Eine Sonderführung am 24. August widmet
sich unter anderem der Herstellung einer Mönchskutte unter dem
Titel „Vom Schaf zum fertigen Gewand“.
Ein
Zisterzienserkloster versorgte sich selbst; dazu gehörte auch
die Kleidung. Was alles dafür nötig war, das erlebt man
ganz direkt bei dem Rundgang unter dem Titel „Vom Schaf zum
fertigen Gewand“ am Sonntag. Für die Wolle hielt man
klostereigene Schafe. Und noch heute verweist der Name der ältesten
Maulbronner Siedlung außerhalb der Klostermauern darauf: der
Schafshof. Nach einem Rundgang durch das Kloster erfahren die
Besucher, wie es sich anfühlt, selbst ein Stück Stoff nach
der mittelalterlichen Tradition herzustellen. Zuerst wird die Wolle
kardiert und gesponnen, anschließend werden die
selbstgesponnenen Fäden verwoben. Dazu hört man Geschichten
rund um die Schafzucht in Maulbronn und viel Wissenswertes über
die Wolle.
Vom
Schaf zum fertigen Gewand. Wie eine Mönchskutte entsteht
Sonderführung
im Kloster Maulbronn mit Bianca Herold
Sonntag,
24. August, 14.30 Uhr
Für die Führung ist
eine Anmeldung unbedingt erforderlich:
Klosterkasse
Maulbronn, Tel. 0 70 43 / 92 66 10.
Wer
am 24. August keine Zeit hat: Die Sonderführung findet
letztmalig in diesem Jahr am 18. Oktober statt!
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