Schloss RastattErstes Gartenfest in Rastatt-Favorite ein „großer
Erfolg“ Fast 15.000 genießen den Garten der Sibylla
Augusta
Einen „großen Erfolg“ melden die Staatlichen
Schlösser und Gärten nach der ersten viel besuchten
Publikumsveranstaltung im Schlossgarten von Rastatt-Favorite. Für
die Schlösser und Gärten war es ein Test mit einer neuen
Form von Veranstaltung: Kann man mit dem kostbaren Porzellanschloss
und seinem Landschaftsgarten und noch mehr Menschen aus Rastatt und
der Region begeistern? Zum ersten Mal öffnete sich daher der
historische Garten für eine Garten- und Lifestyle-Messe: Am
Wochenende vom 8. bis zum 10. Mai fand vor der berühmten Kulisse
des Porzellanschlosses Favorite das „Gartenfest Rastatt“
statt.
Der Ansturm war enorm: Fast 15.000 Gäste fanden den Weg in
die Rheinebene, darunter auch viele Besucherinnen und Besucher aus
Frankreich. Am Freitag zählte Stephan Hurst, der engagierte
Leiter der Schlossverwaltung, 40 % französische Gäste auf
dem Favorite-Parkplatz: „Das ist ein Einzugsgebiet, das wir von
Rastatt-Favorite bisher kaum im Blick hatten.“ Das „Gartenfest“
hat damit ein Ziel der Schlossverwaltung erreicht: Es hat viel
Aufmerksamkeit auf Schloss und Garten Favorite gezogen. Die
Staatlichen Schlösser und Gärten wollen so die Neugier von
Menschen wecken, die bisher noch nicht in Favorite waren – und
die wiederkommen sollen. „Ausschließlich zufriedene
Besucher“ seien zu beobachten gewesen, sagt das Team von
Schloss Favorite und lobt das geeignete und umfangreiche Angebot der
Veranstalter der Gartenmesse. Das Porzellanschloss der Markgräfin
war vielen der Gäste eine Neuentdeckung wert bei Führungen
und Rundgängen. Positive Erfahrung für die aufmerksamen
Schlossverwalter: Obwohl der Garten so voll war wie noch nie, war
nichts an Schäden zu beobachten. Das Publikum war sich offenbar
des besonderen Ortes bewusst.
Nächstes Jahr wieder? Gerne, sagt Stephan Hurst. Nach dem
Erfolg muss die Schlossverwaltung erst einmal Kriterien aufstellen,
welche Anlässe diesem wunderbaren Ort angemessen sind. Denn
jetzt wachsen die Begehrlichkeiten bei allen Veranstaltern, die die
einzigartige „Location“ nutzen wollen. Im Vordergrund
steht aber immer die Denkmalverträglichkeit: „Die
Atmosphäre, die wir verkaufen, ist die der historischen
Einmaligkeit – und das ist eine Ressource, mit der muss man
schonend umgehen“ weiß Hurst. Großveranstaltungen
werden daher nicht häufig stattfinden. „Aber mit ein oder
zwei solcher Veranstaltungen im Jahr hoffen wir, dauerhaft mehr
Neugier auf die wunderbare Favorite und ihren Garten zu lenken.“ Schloss Rastatt / 13.5.2009
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die im Artikel genannte Einrichtung .
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